Molekulare Diagnostik

Bild: Susanne Dürr

 

Kontakt

Leitung Molekulare Diagnostik:

Dr. med. Nina Wantia

Telefon: +49 89 4140-4187  (Büro)

               +49 89 4140-4129 (Labor)

E-Mail: nina.wantia@tum.de

 

PCR-Labor

BMA für molekulare Biologie und Mikrobiologie, DIW-MTA:

Daniela Weise

E-Mail: daniela.weise@tum.de

Telefon: +49 89 4140-6855 (Labor)

Telefax: +49 89 4140-4933

PCR-Untersuchungen:

Details & Verweise

Bearbeitungsdauer und –frequenz

PCR-Untersuchungsspektrum

Anforderungsformular s. Erreger

 

Allgemeine Hinweise:

Die PCR ist eine sehr sensitive sowie spezifische Methode zum Direktnachweis von Infektionserregern.

Das einzusendende Probenmaterial hängt entscheidend vom nachzuweisenden Erreger und der vorliegenden Symptomatik bzw. Fragestellung ab.

Folgende Vorkehrungen sind bei der Probennahme zu beachten:

  • ungeeignetes Material für die PCR: Heparin Blut, Serum -> bitte EDTA einsenden
  • Einmalhandschuhe tragen
  • Sofortige Überführung des Untersuchungsmaterials in die entsprechenden Probengefäße
  • Mehrmaliges Öffnen der Probengefäße nach Einfüllen der Probe ist zu vermeiden
  • Untersuchungsmaterial umgehend (<2h)  ins Labor senden
  • Wichtig ist hierbei, die Kontamination mit Fremd-RNA bzw. -DNA zu vermeiden, da es sonst zu falsch positiven Ergebnissen kommt. Die Probennahme sollte mit Einmal-Handschuhen erfolgen, das Probenmaterial sollte sofort in separate Probengefäße überführt und gut verschlossen werden. Das erneute Öffnen dieses Probenröhrchens und ggfls. Umfüllen oder Splitten des Probenmaterials sollten strikt vermieden werden. Heparin-Zusätze sind nicht geeignet, da sie die PCR-Reaktion hemmen.
  • Die Proben müssen i.d.R. nicht gekühlt verschickt werden. Bis zum Versand kann das Probenmaterial im Kühlschrank bei 2-8°C gelagert werden. Wiederholtes Einfrieren/Auftauen sollte unbedingt vermieden werden.

 

Für spezielle Fragestellungen bezüglich des optimalen Probenmaterials stehen wir Ihnen gerne beratend zur Seite!

Bitte beachten Sie:

Ein negatives Ergebnis schließt eine Infektion mit hoher Wahrscheinlichkeit aus.

Ein positives Ergebnis ist nicht beweisend für das Vorliegen einer floriden Infektion, da mit PCR-Verfahren auch DNA von nicht mehr vermehrungsfähigen Erregern erfasst wird.